Barrierefreiheit ist für Gastgebende heute mehr als eine soziale Pflicht, sie ist ein Erfolgsfaktor: Sie macht dein Haus zukunftssicher, erschließt neue Gästegruppen, stärkt dein Image und steigert die Zufriedenheit aller Gäste. Als ganzheitlicher, designorientierter Inklusionsansatz, der über rein bauliche Maßnahmen hinausgeht. Und das Beste: Viele Maßnahmen lassen sich günstig und unkompliziert umsetzen.
Der Business Case für Inklusion: Warum sich Barrierefreiheit auszahlt
Inklusives Denken = wirtschaftlicher Vorsprung. Die Rechnung ist einfach, denn barrierefreie Betriebe
- sprechen eine breitere Zielgruppe an (z. B. Menschen mit Beeinträchtigungen und Mobilitätseinschränkungen, Familien mit Kinderwagen, Senior:innen),
- werden häufiger weiterempfohlen,
- erfüllen gesetzliche Anforderungen und minimieren rechtliche Risiken (z. B. European Accessibility Act)
- positionieren sich als moderne und verantwortungsbewusste Gastgeber.
Dazu kommt: Der demografische Wandel ist real und bringt wachsende Gästegruppen mit besonderen Bedürfnissen.
Darauf solltest du vorbereitet sein!
Quick-Wins: Barrierefreiheit mit kleinem Budget umsetzen
Viele denken bei Barrierefreiheit an kostenintensive Umbauten. Doch schon mit einfachen Maßnahmen lässt sich viel erreichen:
7 schnelle Barrierefreiheits-Booster:
- Klare, kontrastreiche Wegführung in Lobby, Zimmern und Restaurant
- Türklingeln mit Lichtsignal oder mobile Vibrationskissen für hörgeschädigte Gäste
- Höhenverstellbare Tische und flexible Sitzmöbel im Restaurant
- Menükarte in großer Schrift gestalten und digital verfügbar machen
- Digitale Barrierefreiheit: Website mit Screenreader-Kompatibilität & leichter Sprache (Lies auch: Barrierefreie Websites werden Pflicht )
- Sensibilisierte Mitarbeitende, die wissen, worauf es im Umgang mit inklusiven Gästen ankommt
- Feedback aktiv einholen und nutzen
Zukunftsfest planen: Standards, Design und gesetzliche Rahmenbedingungen
Barrierefreiheit ist kein statisches Thema, sie entwickelt sich mit Technik, Designtrends und rechtlichen Vorgaben weiter. Deshalb empfiehlt es sich:
- DIN-Normen wie die DIN 18040 im Blick zu haben. Sie berücksichtigen die Bedürfnisse von Menschen mit Geh-, Seh-, Hör- oder kognitiven Einschränkungen und definieren u. a. Maße und Anforderungen an barrierefreie Räume.
- auf Universal Design zu setzen: Ein Gestaltungskonzept, das von vornherein für alle Menschen funktioniert.
- Planung und Umsetzung mit Profis anzugehen – z. B. mit den Renovierungsexperten der HGK
FAQ: Häufige Fragen zur Barrierefreiheit
Kann man Barrierefreiheit günstig umsetzen?
Ja! Mit einfachen Maßnahmen wie kontrastreichen Markierungen, digitaler Barrierefreiheit oder geschultem Personal lassen sich erste große Hürden effizient abbauen.
Was bedeutet „Barrierefreiheit 2.0“ konkret?
Ein ganzheitlicher, designorientierter Ansatz, der über Rampen & Aufzüge hinausgeht und alle Gäste aktiv mitdenkt, auch digital und emotional.
Muss ich sofort das ganze Hotel umbauen?
Nein. Auch schrittweise Verbesserungen erhöhen die Attraktivität deines Hauses und können nach und nach in die Instandhaltung integriert werden.
Barrierefreiheit ist kein „Nice-to-have“, sondern eine Wachstumschance. Wer heute in Inklusion investiert, profitiert doppelt: durch mehr Gäste und durch ein starkes, modernes Image. Viele Lösungen sind schnell umsetzbar und bringen sofort Nutzen für deine Gäste und dein Team. Wichtig ist es, anzufangen.
Über die HGK:
Die HGK ist Deutschlands größte Einkaufs- und Dienstleistungskooperation für die Hospitality. Mit ihrem Leistungsfeld „HGK-Renovierung & Modernisierung“ bietet sie einen umfangreichen handwerklichen und kreativen Service aus einer Hand für Hotelzimmer, -bäder und öffentliche Bereiche. Weitere Infos: www.h-g-k.de







